SA06

Methoden der humanistisch orientierten Therapien

„Lebe hier“, „lebe jetzt“…“Drücke Dich aus anstatt zu manipulieren…“

Die humanistisch orientierten Psychotherapieschulen gehören zu einer der drei großen Richtungen der jüngeren Psychotherapiegeschichte. Sie sind als Gegenpol zu den beiden andern Strömungen – der Tiefenpsychologie und der kognitv-behavioralen Therapie entstanden. Vor allem die Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers oder die Logotherapie von Viktor Frankl gehören hierzu. Grundannahme dieser Strömung ist, dass Menschen so viel positives Potential in sich tragen, dass sie weniger Hilfe als angenommen von anderen benötigen und oftmals Denkanstöße genügen, um einen Veränderungsprozess in Gang zu setzen..
Im Seminar wird ein Überblick einiger Schulen geboten und geprüft, ob einzelne methodische Elemente in das Metakonzept der ABPS übernommen werden können.

Ziele
• Die Anthropologie ausgewählter humanistischer Therapie-Schulen erkennen
• Methoden als didaktische Elemente sehen
• Nondirektives Verhalten im Zusammenhang mit dem Meta-Konzept der ABPS sehen
• Das Menschenbild der Bibel und der humanistischen Schulen erkennen

Inhalte
• Carl Rogers, die Psychoanalyse und seine Nachfolger (z.B. Vertiefung und Übung des Ansatzes: Wertschätzung, Empathie, Echtheit)
• Victor Frankl, die Logotherapie und seine Nachfolger (Methoden: Paradoxe Intervention, Selbstdistanzierung u.a.m.)
• Welche Hilfestellungen gibt es für das Metakonzept der ABPS? z.B . aus der Gestalttherapie ( Lebe hier… lebe jetzt…Drücke Dich aus anstatt zu manipulieren)

Methoden und Medien
Vortrag und Gruppenarbeit, ausgewählte Videofilme der Begründer

  • 24.04.2026

    09:00 - 16:30 Uhr

    Methoden der Humanistischen Therapien

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